
Fachinnung Elektrotechnik Lippe

Schlauer Arbeiten mit E-System
Viele clevere Energie-Manager. Und ein Ziel.
Intelligente Gebäudetechnik bietet Betrieben mehr als nur Flexibilität und Sicherheit: Durch perfektes Energie-Management sorgt sie für maximale Energieeffizienz. Das kann bei einer Nutzfläche von mehreren 1.000 m2 zu großen Einspareffekten führen.
Energiekosten gesenkt
Einmal via E-SYS TEM in das Netzwerk eingebunden, werden aus allen technischen Einrichtungen im Betrieb intelligente Akteure, die mitdenken – und Energie effizient nutzen: Sensoren wie Einzelraumtemperaturregler, Präsenz- und Bewegungsmelder bringen Energieeffizienz in die gesamte Betriebsumgebung. Die Heizung regelt sich in allen Räumlichkeiten präzise und bedarfsgerecht, Leuchten und Jalousien werden tageslichtabhängig gesteuert. Systeme werden aktiv, wenn es sinnvoll ist: Zum Beispiel öffnen sich nachts die Oberlichter, um die Kühlung zu unterstützen.
Energieverschwender entlarvt
Rundum perfekt wird das Energie-Management mit Smart Metern, intelligenten Stromzählern, die mehr können als nur den Stromverbrauch anzeigen. Seit Januar 2010 sind sie für Neubauten und Totalsanierungen Vorschrift. Sie ermöglichen die Ablesung des Verbrauchs tagesaktuell in Echtzeit, für jeden Verbraucher. Das bringt Transparenz in die Energiekosten und hilft, heimliche Energieverschwender schneller zu entlarven.
Alle Energieströme perfekt gesteuert
Im Idealfall erstreckt sich perfektes Energie- Management von der Erzeugung bis zur Nutzung. Werden erneuerbare Energiequellen schon genutzt? Ob Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung: Eines haben alle diese Lösungen gemeinsam. Erst durch die Einbindung in ein intelligentes Energie-Management werden sie für Betriebe zu einer rundum überzeugenden Lösung, die den Komfort erhöht, die Energiekosten senkt und einen optimalen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Im Grunde passiert in den Unternehmen das Gleiche, was auch die landes- und europaweite Energielandschaft nach vorne bringt: Intelligente Netzwerke entstehen – Smart Grids.
DER CLEVERE TIPP
Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom im Kraftwerk und Wärme im Heizkessel können Mini-Blockheizkraftwerke durch die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme bis zu 40% der Energiekosten sparen. Je größer das Betriebsgebäude, desto früher amortisiert sich die Investition: Denn die Energiekosten sinken drastisch.


Alle Verbrauchswerte im „grünen“ Bereich? Der Betriebszustand aller angeschlossenen technischen Systeme ist jederzeit abrufbar.

Dank Vernetzung stehen tagesaktuelle Daten bereit: Deckt die Wärmepumpe den aktuellen Bedarf an Warmwasser? Wie viel Kilowattstunden Strom erzeugt die Photovoltaikanlage gerade?
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